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Maleficent - Die dunkle Fee 3D
Originaltitel: Maleficent
Genre: Abenteuer, Drama, Fantasy, Kinder-/Familienfilm, Liebe/Romantik
Land: Großbritannien, USA
Jahr: 2014
Länge: 97
Bild: 1.78:1 (16:9 Breitbild) / Farbe
FSK: 12
Regie: Robert Stromberg
Film gesehen:



Note:   Stimmen:   Platz:   



 Note: 6.29  Stimmen: 88  Platz: 5784  

Eigene Wertung
Note:   Platz:   
Inhalt:
Die böse Fee ist in Disneys neuem 3D-Märchenfilm gar nicht so böse. Angelina Jolie, die auch produzierte, macht eine tolle Figur als Titelheldin. Eine alt(bekannt)e Geschichte neu erzählen will Disneys neues Live-Action-Märchen. So kündigt es die Stimmeaus dem Off zu Beginn an und Peter Stromberg ("Alice im Wunderland", "Avatar"), preisgekrönter Produktionsdesigner und Effekte-Spezialist, setzt es in seinem Regiedebüt um, wobei sich das neu vor allem auf die neue Kombination von bekannten Elementen und das Verschieben von Schwerpunkten bezieht. Sein "Maleficent - Die dunkle Fee" bewegt sich gleichermaßen in der Nachfolge von modernen Updates wie Disneys "Alice im Wunderland" oder "Snow White & the Huntsmen" (beide produziert von Joe Roth, der auch hier als Produzent fungiert) wie den hauseigenen Animationsklassikern, insbesondere natürlich "Dornröschen", dem u.a. mit einer Neuinterpretation eines Songs Referenz erwiesen wird. Dornröschens böse Fee befördert das Drehbuch von Linda Woolverton ("Alice im Wunderland") zur Hauptfigur, gespielt von Angelina Jolie, die maliziös und verletzlich erscheinen kann und in den tollen Kostümen eine ebenso imposante wie elegante Figur abgibt, die sich auch stark vom animierten Vorbild inspirieren ließ. Das makellose Gesicht mit den sich abhebenden Wangenknochen ist von Rick Baker modelliert wie das einer Elbin und früher Filmstars. Flügel verleihen ihr Engelsgestalt. Die werden ihr vom Geliebten und späteren König (Sharlto Copley) geraubt. Verratene Liebe ist das Motiv, das die Titelheldin erst zur dunklen Fee verwandelt und das neugeborene Mädchen des Königs mit dem bekannten Fluch, ewigen Schlaf, zu belegen. Das Mädchen heißt hier nicht Dornröschen, sondern Aurora. Mit überschäumender Lebensfreude und grenzenloser Freundlichkeit erobert sie bereits als Baby und Kleinkind (gespielt von Jolies Tochter) später in der Gestalt von Elle Fanning das Herz der Zuschauer und langsam auch das versteinerte von Maleficent, die am Ende wieder eine gute Fee werden darf. Fannings Aurora ist dennoch das eigentliche emotionale Zentrum des Filmes, das als Leistungsschau von Ausstattung, Kostüm, Makeup und Effekten beeindruckt, die Disney-Magie aber nicht durchgehend heraufbeschwören kann. Im Ton bewegt sich "Maleficent" zwischen weit entfernten Polen, sehr kindlich-niedlich mit Slapstick, den ulkigen kleinen Feen (gesprochen von den britischen Darstellerinnen Imelda Staunton, Lesley Manville, und Juno Temple), Trollen und anderen Feenweltbewohnern und düster-martialisch mit der Kampf-Szene im Menschen-Schloss oder der furchteinflößenden Dornen-Hecke. Optisch inspirieren ließ man sich von "Der Herr der Ringe", die auch in der Nacht leuchtende und von Mischwesen bevölkerte Dschungelwelt aus "Avatar", aber natürlich auch im hohen Maße den Disney-Klassikern und ihrer romantischen Bilderwelten.
Schauspieler:
Angelina Jolie, Elle Fanning, Juno Temple, Sharlto Copley, Brenton Thwaites, Imelda Staunton, Ella Purnell, Sam Riley, Hannah New, Jamie Sives, Lesley Manville, Matthew John Morley, Jo Osmond, Kenneth Cranham, Marama Corlett, Vivienne Jolie-Pitt, Zahara Jolie-Pitt, Isobelle Molloy, Steven Cree, Edd Osmond, Tom Swacha, Guy Potter, Matt Hookings, Tim Treloar, Oliver Maltman, Kara Lily Hayworth, Craig Garner, James Ayling, Christian Wolf-La'Moy, Pax Jolie-Pitt, Jamie Maclachlan, João Costa Menezes, Adam Bond, Karen Anderson, Craig Izzard, Liam McKenna, Mark Caven, Damon Driver, Daniel Harland, Stephan Chase, Jackson Bews, Gary Cargill, Stephanie Elstob, Leo Suter, Ceri Jerome, Lee Edward Jones, John Heartstone, Richard Summers-Calvert, Alfred Camp, Chris Leaney, Lasco Atkins, Scott Bradley, Karen Mkrtchyan, Steven John Nice, Jimmy Pethrus, Andrew James Porter, Jd Roth-round, Julian Seager
Kommentar:
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